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Eiderdaune

Die bräunliche Eiderente brütet an zerklüfteten und kalten Küsten. Für ihr Nest zupft sich die Ente lose Daunen von ihrem Unterleib, die sie als Polster- und Isolationsmaterial verwendet.
Im Gegensatz zu anderen Daunen haken sich die Eiderdaunen fest ineinander, sodass sich eine zusammenhängende Daunenwolke bildet, die vom Wind nicht zerzaust werden kann.
Sie „klettet“ regelrecht. Ein Sortieren/ Trennen durch Luftstrom ist daher auch nicht möglich; die Verarbeitung ist größtenteils Handarbeit. Aufgrund ihrer Struktur wird die Daune auch nicht gewaschen, sondern nur mit Heißdampf gereinigt.
Durch dieses Nestpolster ist garantiert, dass das Gelege der Ente immer mit der notwendigen Brutwärme versorgt ist. Unabhängig von Wetter und Temperatur können die Jungen schlüpfen und trocknen.
Schnell haben auch die kleinen Küken bereits eigene Daunen und können bald mit der Mutter das Nest verlassen.

Nachdem also die Nestauskleidung nicht mehr gebraucht wird, können die Daunen eingesammelt werden, was üblicherweise nur mit kompletter Kletterausrüstung möglich ist.

Die Ausbeute ist sehr gering:
1 Nest ergibt ca. 1,5 gr. verwendbare Daunen. Für 1 kg Daunen braucht man also um die 700 Nester.